Sechs Generationen feiern bei Van Buren

Es war einmal … ein gewisser Sjoerd van Buren in Oosterlittens, einem Dorf südwestlich von Leeuwarden.

Er trennte die Wolle von den Häuten und verkaufte beide als Halbfabrikate, was um diese Zeit – in der Mitte des 19. Jahrhunderts – ein Husarenstück war. 1903 zog das Familienunternehmen nach Bolswaard um, wo es auch heute noch angesiedelt ist. Mit jeder neuen Generation wurde der Blick erweitert. Nach Sjoerd kam Rients Senior, dann Thomas, dann Johannes, und nun lenken Rients Junior und mittlerweile auch Jolt den Geschäftsbetrieb in gute Bahnen. Sie alle sahen und sehen, wie sich die Welt verändert: neue Techniken, neue Märkte, neue Anwendungen.

1969 wurde der Schwerpunkt auf das Gerben von Fellen verlagert, das führte zur Herstellung hochwertiger Endprodukte: Schaffelle, dekorative Woll- und Lederprodukte wie Poufs und Sitze, aber auch Pantoffel und Slipper. Bis heute ist das das zentrale Anliegen des Unternehmens: Komfort bieten und Wärme ausstrahlen. Ausgehend von einem ausgesprochen natürlichen Produkt. Gefertigt in der einzigen Schaffellgerberei in den Niederlanden.

Heute geht es bei Van Buren um die beste von zwei Welten: Handwerk und Innovation gehen Hand in Hand. Die Vergangenheit bleibt essenzieller Bestandteil, moderne Technologie wird integriert. Handwerk hat Zukunft. In 165 Jahren (in diesem Jahr!) haben sich der Maßstab und die Dynamik des Unternehmens verändert, aber nach wie vor sind Familie und Friesland prägende Faktoren bei Van Buren. Doch Sie müssen sich jetzt nicht unbedingt sofort zum Speicherhaus aufmachen, in dem die Familie Van Buren die verschiedenen Produktsortimente zur Schau stellt. Sie können sie auch demnächst in Brüssel sehen.

Van Buren finden Sie auf der Brüsseler Möbelmesse im Patio.